Warmes Wasser

Warmes Wasser

Neben dem Heizen wird die meiste Energie im Haushalt für die Trinkwassererwärmung verwendet. Jede Person im Haushalt verbraucht durchschnittlich 30 bis 50 Liter warmes Wasser am Tag. Etwa drei Viertel davon entfallen auf die Körperpflege. Ein weiteres Viertel wird in der Küche und zur Reinigung der Wohnung eingesetzt.

Lieber warm duschen als heiss baden

  • Duschen statt baden spart nicht nur Energie, sondern auch bis zu 70 Prozent Wasser ein.
  • Wasser muss nicht immer fließen. Beispielsweise beim Einseifen unter der Dusche oder beim Zähne putzen kann der Wasserhahn geschlossen werden.
  • Stellen Sie die Temperatur Ihres Warmwasser­speichers nicht höher als erforderlich ein, denn die Wärmeverluste steigen mit dem Temperatur­ unterschied zur Umgebungsluft relativ an.
  • Es lohnt sich Warmwasserspeicher bei längerer Abwesenheit und vor Urlaubsreisen abzuschalten.

Jederzeit warmes Wasser

  • Selten genutzte Zapfstellen, z. B. in der Gäste­toilette, werden am energiesparendsten mit einem elektronischen Kleindurchlauferhitzer versorgt.
  • Elektronische Durchlauferhitzer bieten nicht nur hohen Komfort, sondern sind etwa 20 Prozent sparsamer im Stromverbrauch als hydraulische Geräte.
  • Mit Einhebelmischern statt Zwei­-Griff-­Arma­turen lässt sich die Wassertemperatur schneller regulieren. Das spart Wasser und Energie. Noch effizienter arbeiten berührungslose Armaturen.

Die Sonne nutzen

Nutzen Sie kostenlose Sonnenenergie mit Solar­kollektoren auf Ihrem Dach. Durch eine solche Anlage kann etwa die Hälfte des Warmwasserbe­darfs durch die Sonne abgedeckt werden.

Elektronische Durchlauferhitzer und Kleinspeicher ergänzen die Solarkollektoren zu einer energie­effizienten Warmwasserversorgung. Eine weitere umweltfreundliche Alternative für die Warmwasserversorgung ist die Warmwasser­-Wärmepumpe. Sie nutzt Umweltenergie besonders effizient.